Geschichte
Meilensteine der Swissprinters Gruppe, seit 2005:
2011
Swissprinters schliesst per Ende 2011 den Fertigungsbereich in Strengelbach und übergibt die Direct Marketing Aktivitäten an die Elco AG in Brugg. Die Neidhart + Schön Group übernimmt die Bogenoffset-Aktivitäten von Swissprinters in der Deutschschweiz. Die Produktion am Standort Zürich wird infolgedessen eingestellt.
2010
Swissprinters stellt per Ende Jahr das Tiefdruck-Verfahren ein und nimmt in Zofingen die erste 72-Seiten-Anlage der Schweiz in Betrieb. Das Unternehmen tritt mit einer neuen Organisation und einheitlich geführt auf den Markt. Die Marke wird entsprechend angepasst. Alfred Wälti wird Vorsitzender der Unternehmensleitung und löst in dieser Funktion Rudolf Lisibach ab.
2009
Christian Unger löst Martin Werfeli per 1. Januar 2009 als CEO der Ringier AG ab. Auf diesen Zeitpunkt wechselt der bisherige CEO Martin Werfeli in den Verwaltungsrat der Ringier AG. Er bleibt zudem Präsident des Verwaltungsrates der Ringier Print Holding AG und der Swiss Printers AG.
2008
Ringier feiert sein 175 jähriges Bestehen und lanciert sein Buch zur Geschichte „Ringier bei den Leuten“. Herausgabe des ersten gruppenweiten Nachhaltigkeitsberichts.
Swissprinters tritt erstmals mit einer neuen, gemeinsamen Dachmarke am Markt auf. Die Marken der einzelnen Gesellschaften treten einen Schritt zurück.
Die beiden Betriebe NZZ Fretz und Zürcher Druck + Verlag werden zusammengelegt und am Standort Schlieren konsolidiert. Der Betriebsstandort Rotkreuz wird geschlossen.
2006
Imprimeries Réunies Lausanne SA (IRL) tritt der Swiss Printers AG bei. Das Aktionariat der Swiss Printers AG erweitert sich um TPR (ehemals Edipresse). Damit ergeben sich neue Beteiligungsverhältnisse (Ringier 58.8 %, NZZ 25.2 %, TPR 16 %).
2005
Am 1. Januar startet die neu gegründete Swiss Printers AG.
2004
Gründung der Swiss Printers AG (Ringier 70 %, NZZ-Gruppe 30 %). Zum Firmenverbund gehören alle nicht zeitungsbezogenen Druckbetriebe der beiden Partner, nämlich Ringier Print Zofingen AG, Zürcher Druck + Verlag AG, Zollikofer AG St. Gallen und NZZ Fretz AG Schlieren.
Die Entwicklung von Ringier Print bis zum Start von Swissprinters:
2003
Michael Ringier wird Präsident des Verwaltungsrates der Ringier Holding AG, Martin Werfeli wird zum CEO der Ringier Gruppe und zum Präsident des Verwaltungsrates der Ringier Print Holding AG ernannt.
Druckerei Winterthur dw wird stillgelegt, die Druckaufträge von Ringier Print Zofingen übernommen.
2001
Übernahme der Druckerei Winterthur und der Vorstufenfirma ColorServ von der Basler Mediengruppe.
1997
Ringier Print Adligenswil und Zofingen werden neu als eigenständige Firmen geführt.
1996
Eröffnung des Druck- und Weiterverarbeitungszentrums in Zofingen.
1991
Christoph Ringier tritt aus dem Unternehmen aus. Michael Ringier übernimmt als Präsident des Verwaltungsrates die oberste Verantwortung.
1985
Hans Ringier übergibt die Führungsverantwortung an seine Söhne Christoph (Präsident des Verwaltungsrates) und Michael (Direktionspräsident).
1960
Paul August Ringier stirbt. Sein einziger Sohn Hans Ringier übernimmt die Nachfolge als Präsident des Verwaltungsrates. Das Unternehmen Ringier zählt ca. 2000 Mitarbeitende.
1914
Paul August Ringier präsentiert an der Landesausstellung in Bern die von ihm weitgehend selbst entwickelte erste Tiefdruck-Rotationsmaschine, die Bild und Text in einem Arbeitsgang drucken kann.
1910
Ringier erhält den ersten Auftrag zum Druck des Versandkatalogs des Warenhauses Jelmoli.
1874
Gründer Johann Rudolf Ringier stirbt. Sein Sohn Franz Emil Ringier tritt die Nachfolge an.
1833
Der Pfarrerssohn Johann Rudolf Ringier gründet in Zofingen eine Buchdruckerei. Er stellt amtliche Drucksachen, Lehrpläne, Reglemente usw. her, gibt das „Zofinger Wochenblatt“ heraus und druckt als erstes grösseres Projekt die Roggwiler Chronik.
Die Entwicklung von Zollikofer bis zum Eintritt in die Swissprinters Gruppe:
2004
Joint Venture zwischen der AG für die Neue Zürcher Zeitung und der Ringier Print Holding AG zur Swiss Printers AG.
1999
Aus der Zollikofer AG/St. Galler Tagblatt werden die Zollikofer AG und die St.Galler Tagblatt AG. Die Zollikofer AG bildet zusammen mit der NZZ Fretz AG den NZZ Geschäftsdruck.
1991
Die Familie Zollikofer verkauft ihre Anteile an die Freie Presse Holding AG. Die AG für die Neue Zürcher Zeitung übernimmt Anteile der Freie Presse Holding AG.
1989
Zollikofer AG/St. Galler Tagblatt feiert das 200 jährige Jubiläum. Übernahme der Firma Eidenbenz AG in St. Gallen.
1985
Übernahme der A. Hug + Co. AG in Arbon mit der Schweizerischen Bodenseezeitung.
1982
Gründung der Freien Presse Holding AG und Übernahme von Anteilen der Familie Zollikofer.
1967
Umzug aus der Stadtmitte an die Fürstenlandstrasse 122 und Inbetriebnahme der ersten Rollenoffsetanlage in der Schweiz.
1839
In diesem Jahr erscheint die erste Ausgabe des St. Galler Tagblatt.
1789
Johannes Zollikofer gründet im Klosterbezirk von St. Gallen eine Buchdruckerei.

